Warum ist Private Equity attraktiv?
Private Equity

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Warum ist Private Equity attraktiv?

Als Eigenkapitalinvestment bietet eine Anlage in Private Equity die Chance, an Wertsteigerungen von Unternehmen zu partizipieren. Viele Analysen zeigen, dass kontinuierliche Private Equity Investitionsansätze überdurchschnittlich höhere Renditen erwirtschaften können. Das hat u. a. folgende Gründe:

Funktionierende Anreizsysteme durch Eigeninvestition
Das Management des erworbenen Unternehmens – wie auch die Fondsmanager – investieren eigenes Kapital und haben so ein Eigeninteresse, das Unternehmen erfolgreich zu führen und dessen Wert zu steigern.

Wertsteigerung durch Umsetzung langfristiger Businesspläne
Die im Vorfeld der Akquisition identifizierten Werthebel werden konsequent umgesetzt. Das Unternehmen wird von den Fonds über Jahre begleitet, wodurch langfristige Erwägungen und nicht kurzfristige Quartalsziele im Vordergrund stehen.

Schnelle und kurze Entscheidungswege
Durch die im Private Equity Fonds üblichen flachen Hierarchien ist es möglich schnelle Entscheidungen zu treffen.

Hebelung der Eigenkapitalrendite durch Fremdfinanzierung
Private Equity Fonds finanzieren den Kauf einer Beteiligung zu einem maßgeblichen Teil mit Fremdkapital. Beim Verkauf des Unternehmens kommt aber die realisierte Wertsteigerung den Eigenkapitalgebern zu. Die Fremdkapitalgeber erhalten nur den bereitgestellten Kreditbetrag und die fest vereinbarten Zinsen.

Geringe Abhängigkeit von Timing Entscheidungen
Die Rendite von liquiden Kapitalanlagen wird oft entscheidend durch das Timing und die Frequenz von Kauf- und Verkaufsentscheidungen unter eingeschränkter Information beeinflusst. Bei Private Equity Kauf- und Verkaufstransaktionen müssen regelmäßig längere Prüfungsprozesse durchlaufen werden. Aktientypische Tradingansätze spielen im Private Equity keine Rolle.

Ein wichtiger Grund für die Unabhängigkeit vom Market Timing ist der Anlage- und Verkaufsprozess von Private Equity Fonds. Investitionen werden in Schritten über einen Zeitraum von 4-5 Jahren getätigt, Verkäufe dann in einer zweiten Phase von wiederum 4-5 Jahren. Daraus entsteht für die Investoren eine Ein- und Auszahlungsstruktur, die ihrer Form wegen „J-Curve“ genannt wird. Die Grafik stellt eine idealisierte J-Curve dar.

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